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Mit Negativen richtig umgehen
Sorgfalt und Schutz sind das A und O

Negative sind unerlässlich, denn sie ermöglichen es, Bilder in beliebiger Anzahl zu vervielfältigen.

Damit alle Abzüge genau so gut aussehen wie die Erstkopie, ist allerdings neben einem sorgfältigen Umgang der richtige Aufbewahrungsort wichtig:

Die empfindlichen Streifen bevorzugen gemäßigte Raumtemperatur - im Zweifelsfall sollte es grundsätzlich eher etwas kühler sein. Die Hülle muss vor allem vor Feuchtigkeit und Staub schützen - dann erweisen sich auch ältere Negative als fast unverwüstlich.


Korrekt archivieren

Damit Sie Ihre Negative nicht unnötig in die Hand nehmen müssen, liegt bei dm jeder Erstkopie der praktische Index-Print bei. Anhand der daumennagelgroßen Bilder aller 12 bis 36 Aufnahmen lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Motive der jeweilige Film enthält und unter welchen Bildnummern man sie nachbestellen kann. Darüber hinaus führt der Index-Print das Entwicklungsdatum auf, das auch auf den einzelnen Bildern verzeichnet ist. Zur Archivierung eignet sich die Papier-Tasche, die an der dm-Fotohülle befestigt ist. An der perforierten Stelle lässt sie sich abtrennen und entweder in einer Box aufbewahren oder abheften. Um die Negative auf einen Blick stets griffbereit zu haben, greifen viele auch zu Din-A4-Hüllen für Negativstreifen aus Pergament oder Plastik. Die etwas kostspieligeren Plastikhüllen eignen sich besonders dann, wenn man die Abbildungen auf einem Leuchtpult genauer betrachten möchte.  


Digitale Speichermöglichkeit

Seit Mitte Januar bietet dm seinen Kunden zudem die Möglichkeit, die Negative auf einer CD-Rom digital zu speichern und sie so langfristig in hoher Qualität zu archivieren.  

Vorsichtiger Umgang

Um feine Kratzer zu vermeiden, sollten die Negativ-Abschnitte stets an den Kanten angefasst werden. Staubpartikel lassen sich mit einem sauberen, weichen Pinsel (zum Beispiel einem Optik-Pinsel) entfernen. Fingerabdrücke sind besonders schädlich: Der Abzug kann dadurch vor allem in seiner Bildschärfe stark beeinträchtigt werden oder "verwaschen" wirken.  

Bitte beachten!
Für eine Nachbestellung dürfen Sie die Negativ-Streifen unter keinen Umständen zerschneiden oder knicken, da die Labormitarbeiter sie sonst nicht in die Maschine, die die Abzüge fertigt, einspannen können.  

Übrigens: Bei näherer Betrachtung wird auf dem Negativ-Streifen eine glänzende und eine etwas mattere Seite erkennbar. Die Glanzseite, mit einer feinen Schutzschicht überzogen, lässt sich mit einem fusselfreien, leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Ist allerdings die andere Seite betroffen - sie besteht aus einer hoch empfindlichen gelatineartigen Schicht - büßt der Abzug an Qualität ein.

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