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In zwei Tagen vom Film zum Bild
Was nach der Filmabgabe im Labor geschieht

Täglich holt ein Fahrdienst die Auftragstaschen mit den abgegebenen Filmen in den dm-Filialen ab und transportiert sie in das jeweils zuständige Labor in nächster Nähe. Hier werden die vom Kunden ausgefüllten Angaben auf der Tasche maschinell erfasst. Anschließend sortiert das Labor das Material automatisch nach Filmtyp, gewünschtem Bildformat und Papierqualität.



Der Weg zum Qualitäts-Foto
Vor der Entwicklung fügt man die analogen Filme im Splicer, einer Klebepresse, zu längeren Rollen zusammen. Damit der Film während der Entwicklung nicht reißt, überprüft ihn ein so genanntes Checker-Gerät auf Beschädigungen. Bei der Entwicklung achten die Labormitarbeiter darauf, dass die Temperatur der einzelnen chemischen Entwicklungsbäder konstant bleibt. Für die Bildqualität ebenso entscheidend ist, dass die vorgeschriebene Zeit für die einzelnen Verarbeitungsschritte im gesamten Entwicklungsprozess eingehalten wird. Um eine verlässliche und gleich bleibende Qualität bei der Entwicklung zu gewährleisten, haben sich die an dm angeschlossenen Labore auf allgemein gültige Standards geeinigt und regelmäßige Kontrollen eingerichtet. Die Maßstäbe für diese freiwillige Selbstverpflichtung folgen den Qualitätsstandards des "Eurocolor Quality Centers".
 

Individuelle Überwachung
Im nächsten Arbeitsschritt gelangen die entwickelten Filmrollen in den Printer. Innerhalb einer Stunde kann die elektronische Kopiermaschine mehrere tausend Bilder drucken, die mit höchster Präzision Farb- und Helligkeitsabweichungen der Negative automatisch korrigiert. Diesen Abbildungsvorgang im Printer überprüfen Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen. Sie beseitigen Schmutz und Staub und stellen die optimale Schärfe des Objektivs sowie den korrekten Vergrößerungsmaßstab ein. Am laufenden Band gelangen die im Printer belichteten, langen Papierrollen mit einer Geschwindigkeit von über 20 Metern pro Minute in die Entwicklungsmaschinen. Die Qualität der Bilder kontrolliert ein verantwortlicher Qualitätsmanager, um auch bei höchsten Stückzahlen optimale Leistung zu gewährleisten.
 

Ab in die Fototasche
Am Endverarbeitungsplatz werden die Bilder und Negative wieder vereint. Nach automatischer Prüfung ihrer Zugehörigkeit schneidet der Cutter sie von den Rollen ab und sortiert sie in die richtige Auftragstasche ein. In ihr liegt auch der praktische Index-Print, der alle Motive auf einen Blick zeigt.
 

Jeder Laborauftrag endet mit der Erfassung der Daten, die für die Berechnung des Auftrags und die Rücksendung an die dm-Filialen relevant sind. Diese kommen automatisch auf das Etikett der Fototasche. Eine große Sortieranlage ordnet die Tasche mit den Bildern in die richtige Ablage, von wo aus sie der Transportdienst wieder in die dm-Filiale liefert.
 

Übrigens: Sollte die Entwicklung ihres Kleinbildfilms doch länger dauern als die ausgewiesene Lieferzeit, erhalten Sie bei dm einen 12er-ParadiesFilm gratis.
 

Hilfreiche Tipps
Um unnötige Reklamationen zu vermeiden, sollten Sie die Auftragstasche deutlich ausfüllen. Achten Sie darauf, Ihre vollständige Adresse und alle wichtigen Informationen für eine korrekte Bildentwicklung anzugeben, das heißt das gewünschte Bildformat (9x13, 10x15, 11x17 oder 13x18 Zentimeter), die Art der Bildoberfläche (glänzend oder matt) sowie die Papierqualität (Normalpapier oder Premiumpapier).
 

Für das Ausfüllen der Auftragstasche sollten Sie keine roten oder grünen Stifte benutzen, da diese nicht maschinell gelesen werden können. An jeder dm-Fototheke stehen hierfür geeignete Stifte bereit.
 

Die Farbkennzeichnung der Verschlusslasche bietet eine erste Orientierung bei der Suche nach der Auftragstasche. Die zweistellige Endnummer auf dem Abholschein weist schließlich die korrekte Fototasche aus.

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