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Analog fotografieren
Was den Umgang mit Film und Papierbild reizvoll macht

Bahnbrechend schien vor einigen Jahren die Entwicklung der ersten Digitalkamera. Zu Recht hatten sich viele begeisterte Fotofreunde auf die neue Technik gestürzt - einige in dem Glauben, Film und Negativ seien fortan nur noch Nostalgikern vorbehalten. Es kam anders: Die beiden Techniken ergänzen einander. dm verfeinert daher nach wie vor sein Angebot nicht nur im digitalen, sondern auch im analogen Bereich. Was macht die "klassische Fotografie" so anziehend, dass sie auch heute aus der Bilderwelt nicht wegzudenken ist?


Bilder zum "Anfassen"

Ein wichtiger Grund für den auch weiterhin beliebten Umgang mit Negativ und Papierbild liegt buchstäblich auf der Hand: Nach der Bearbeitung im Labor ist kein extra Gerät nötig, um die Bilder anzusehen, und die Nachbestellung ist gleich nach dem Abholen der Bilder noch in der Filiale möglich. Dabei soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass Papierabzüge auch von digitalen Bildern schnell und bequem erhältlich sind - unter www.dm-DIGI-Foto.de, im Internet oder den DIGI-Terminals in den Filialen können Sie Ihre Bestellung aufgeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Papierabzüge von Ihren bereits auf CD gebrannten Bildern fertigen zu lassen.


Alles digital

Selbstverständlich ist es auch möglich, analog fotografierte Bilder am PC zu verarbeiten: Dafür genügt es, bei der Bestellung des Erstabzugs Ihrer Papierbilder eine Speicherung auf CD anzufordern. Im Januar 2004 erweiterte dm zudem sein Angebot und bietet außerdem die Möglichkeit der Speicherung von bereits entwickelten Papierbildern, gerahmten Dias und Negativstreifen auf CD an.


Empfindlich und doch robust: der Film

Auch ein Film hat seine Belastungsgrenzen: Länger anhaltende Hitze, Feuchtigkeit oder zufällig einfallendes Licht mag er zum Beispiel überhaupt nicht. Doch der analoge Film ist lange nicht so empfindlich - etwa gegen Stöße oder Sturz - wie die Speichermedien für Digitalkameras. Und sollte doch einmal etwas schief gehen: Ersatz ist vergleichsweise günstig zu haben.


Übrigens: Der gefürchtete Transport im Flugzeug ist heute normalerweise kein Problem mehr: Filme sind im Handgepäck in der Regel ausreichend vor Strahlung geschützt.


Gestochen scharf

Die Industrie arbeitet mit Hochdruck an Verbesserungen der Bildauflösung bei Digitalkameras - also daran, dass auch bei großen Formaten die Motive scharf aussehen und nicht einzelne Farbpunkte erkennbar werden. Doch heutiger Stand der Dinge ist: Gestochen scharfe Bilder größeren Formats - also über 20x30 Zentimeter - sind digital spürbar teurer als analoge. Je größer zudem ein digital erstelltes Foto sein soll, desto kostspieliger ist die nötige Ausrüstung. Hingegen liefern selbst sehr lichtempfindliche Filme wie der PARADIES FOTOWELT Film mit ISO 800 gute Ergebnisse auch in den großen Formaten.


Kein "Saft" - Kein Problem!

Auch heute noch gibt es bis weit in den hochwertigen Bereich hinein Kameras, die ganz ohne Elektronik auskommen. Das bedeutet absolute Unabhängigkeit von Energiequellen - im digitalen Bereich undenkbar. Manche dieser Kameras sind derart robust, dass sie zur Not auch mal eine Mountain-Bike-Tour bei Schmuddelwetter wegstecken. So ist auch der gerüstet, der sich wirklich nichts entgehen lassen will, egal wie die Verhältnisse "draußen" gerade sind. Viele Fotografen schwören darauf, dass die Beschäftigung mit rein mechanischen Kameras viel über die Grundprinzipien des Fotografierens lehrt - darunter auch einiges, das sich auf den Umgang mit Digitalkameras übertragen lässt. Dafür lohnt sich sicherlich die "Investition" in eine bewährte und weiter aktuelle Technik.

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